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<title>Tocharer</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Tocharer</span></h1>
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</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr"><p>Mit dem Namen <b>Tocharer</b> (lateinisch <i>Tochari</i>, auch <i>Thocari</i>, griechisch Τοχάροι <i>Tocharoi</i>) bezeichneten ursprünglich Autoren der <a href="Antike" title="Antike">Antike</a> und <a href="Byzantinisches_Reich" title="Byzantinisches Reich">byzantinischen Epoche</a> Angehörige <a href="Zentralasien" title="Zentralasien">zentralasiatischer</a> Völker, die in der Regel zu den <a href="Skythen" title="Skythen">Skythen</a> gezählt wurden. Die Tocharer galten als eines der Völker aus dem fernsten Asien, außerhalb der bekannten Welt, über die außer dem Namen nur wenig bekannt war. Noch im 14. Jahrhundert bezeichnete der byzantinische Autor <a href="Georgios_Pachymeres" title="Georgios Pachymeres">Georgios Pachymeres</a> die <a href="Mongolen" title="Mongolen">Mongolen</a> als Tocharer.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Tocharer gehörten nach den spärlichen antiken Quellen zu den Völkern aus der Steppe, die in der Zeit nach 150 v. Chr. das <a href="Griechisch-Baktrisches_K%C3%B6nigreich" title="Griechisch-Baktrisches Königreich">gräko-baktrische Reich</a> vernichteten. Nach einer häufig vertretenen Hypothese sind sie mit den <a href="Yuezhi" title="Yuezhi">Yuezhi</a> der chinesischen Quellen identisch. Der antike Geograph <a href="Claudius_Ptolem%C3%A4us" title="Claudius Ptolemäus">Claudius Ptolemäus</a> erwähnt die Tocharer im 2. nachchristlichen Jahrhundert als volkreichen Stamm in <a href="Baktrien" title="Baktrien">Baktrien</a>.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Sie bzw. dieser Teil der Tocharer wurden zu Namensgebern für <a href="Tocharistan" title="Tocharistan">Tocharistan</a> (im nördlichen <a href="Afghanistan" title="Afghanistan">Afghanistan</a>) von der Spätantike bis ins 13. Jahrhundert.
</p><p>Um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert wurden in <a href="Turkestan" title="Turkestan">Ostturkestan</a>, das heute zur chinesischen Region <a href="Xinjiang" title="Xinjiang">Xinjiang</a> gehört, diverse Schriftstücke in Alphabeten indischer Herkunft gefunden, die sich als Texte in einer bzw. zwei eng verwandten, bislang unbekannten <a href="Indogermanische_Sprachen" title="Indogermanische Sprachen">indogermanischen</a> Sprache(n) entpuppten. Aufgrund einer Bezeichnung in einem <a href="Altt%C3%BCrkische_Sprache" title="Alttürkische Sprache">alt-türkischen</a> Text wurde diese Sprache als „Tocharisch“ bezeichnet und zunächst vermutet, diese Sprache sei die der Eroberer von Baktrien und von dort mit der <a href="Buddhismus" title="Buddhismus">buddhistischen</a> Mission nach Zentralasien gebracht worden. Später stellten sich diese Sprachen als einheimische Idiome heraus. Die Nachfahren der Tocharer in Baktrien verwendeten zu dieser Zeit die dort gesprochene <a href="Iranische_Sprachen" title="Iranische Sprachen">iranische</a> Sprache. Ob sie vor ihrer Niederlassung in Baktrien ursprünglich eine andere Sprache gesprochen hatten und wie diese Sprache beschaffen war, ist nicht bekannt und umstritten. Von der Sprachbezeichnung her wurde in der historischen und <a href="Indogermanistik" title="Indogermanistik">indogermanistischen</a> Literatur die Volksbezeichnung Tocharer für die Sprecher des Tocharischen bzw. für die Bevölkerung im Verbreitungsgebiet der tocharischen Schriftdenkmäler verwendet. Es ist nicht bekannt, welche Ethnie mit dieser Sprache verbunden war<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und wer sie in welchem Umfang gesprochen hat. Schriftliche Zeugnisse des Tocharischen decken vor allem einen Zeitraum vom 5. bis zum 8. Jahrhundert ab.
</p><p>Die Bezeichnung <i>Tocharer</i> kann sich demnach auf Verschiedenes beziehen: vage bekannte antike Völker, die zentralasiatischen Eroberer Baktriens, die nur vage bekannten Sprecher der tocharischen Sprache – und schließlich Volksgruppen, denen unterstellt wird, dass sie Tocharisch gesprochen haben.
</p>


<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte">Geschichte</h2></div>
<p>Der Geograph <a href="Strabon" title="Strabon">Strabon</a> und der Historiker <a href="Pompeius_Trogus" title="Pompeius Trogus">Pompeius Trogus</a> schreiben den antiken Tocharern eine Rolle bei der Eroberung des <a href="Griechisch-Baktrisches_K%C3%B6nigreich" title="Griechisch-Baktrisches Königreich">gräko-baktrischen Reichs</a> und kriegerische Auseinandersetzungen mit den <a href="Parther" title="Parther">Parthern</a> in der 2. Hälfte des 2. Jahrhunderts v.&nbsp;Chr. zu.
</p><p>Die antiken Tocharer werden meist mit den <a href="Yuezhi" title="Yuezhi">Yuezhi</a> (Yüeh-chi) gleichgesetzt, einem Volk, das im Raum der chinesischen Provinz <a href="Gansu" title="Gansu">Gansu</a> siedelte. Die <a href="Xiongnu" title="Xiongnu">Xiongnu</a> besiegten sie 176 v.&nbsp;Chr., wonach die Yuezhi zum größten Teil ins <a href="Siebenstromland" title="Siebenstromland">Siebenstromland</a> Zentralasiens auswanderten. Vor dem Jahr 129 v. Chr. überschritten sie den Iaxartes (<a href="Syrdarja" title="Syrdarja">Syrdarja</a>) und den Oxus (<a href="Amu-Darja" class="mw-redirect" title="Amu-Darja">Amu-Darja</a>) und eroberten <a href="Baktrien" title="Baktrien">Baktrien</a>. Unterschieden die ältesten chinesischen Nachrichten, die auf den chinesischen Gesandten <a href="Zhang_Qian" title="Zhang Qian">Zhang Qian</a> zurückgehen, der dort 129 v. Chr. die Yuezhi besuchte, noch zwischen <i>Yuezhi</i> nördlich und dem unterworfenen <i>Daxia</i> (Baktrien) südlich des Amu-Darja, bezeichneten die späteren chinesischen Quellen mit Yuezhi das frühere Daxia, so dass die Yuezhi zu einem unbekannten Zeitpunkt in der Folgezeit dort niedergelassen haben müssen. Die lateinischen und griechischen Texte nennen das Land weiterhin Baktrien und nennen die Tocharer innerhalb Baktriens ein großes Volk.
</p><p>Nach den chinesischen Quellen unterteilten die Yuezhi das eroberte Land in fünf Fürstentümer. Einer dieser Fürsten, der Fürst von <i>Guishang</i> unterwarf mehr als 100 Jahre später die anderen Teilfürsten und angrenzende Länder. Das von diesem Herrscher begründete Reich ist nach Münzen und Inschriften und auch <a href="Sassanidenreich" title="Sassanidenreich">sassanidischen</a> Quellen als das Reich von <a href="Kuschana" title="Kuschana">Kuschana</a> oder Kuschan bekannt. Das Reich der Kuschana dehnte sich später über weite Gebiete im heutigen Afghanistan, <a href="Pakistan" title="Pakistan">Pakistan</a> und <a href="Indien" title="Indien">Indien</a> aus und erreichte unter <a href="Kanischka" class="mw-redirect" title="Kanischka">Kanischka</a> I. seine größte Ausdehnung. Erst nach seinem Niedergang kam der Name <a href="Tocharistan" title="Tocharistan">Tocharistan</a> für Gebiete in Baktrien auf, in denen einst die antiken Tocharer gesiedelt hatten. In älterer Literatur wird auch oft von <i>Tuhhara</i> oder <i>Toyapot</i> gesprochen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Die_tocharische_Sprache">Die tocharische Sprache</h2></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Tocharische_Sprache" class="mw-redirect" title="Tocharische Sprache">Tocharische Sprache</a></i></div>


<p>Um 1900 entdeckten europäische und japanische Forscher im <a href="Tarimbecken" title="Tarimbecken">Tarimbecken</a> Schriftrollen zumeist religiösen, insbesondere buddhistischen Inhalts. Auf den Schriftrollen, die deutsche Forscher im mittelnördlichen und nordöstlichen Tarimbecken bei den Oasenstädten <a href="Aksu_(Stadt)" title="Aksu (Stadt)">Aksu</a> und Umgebung im Westen über <a href="Kuqa" title="Kuqa">Kuqa</a>, <a href="Karaschahr" title="Karaschahr">Karaschahr</a> bis <a href="Turpan" title="Turpan">Turpan</a> im Nordosten fanden und die ins 6.–8. Jahrhundert datiert werden konnten, entdeckte man in indischer Schrift eine unbekannte Sprache.
</p><p>Aufgrund einer Übersetzerbemerkung in einem <a href="Altt%C3%BCrkische_Sprache" title="Alttürkische Sprache">altuigurischen</a> Text fand man heraus, dass die Uiguren diese Sprache als <i>twgry</i> bezeichneten, und stellte eine Beziehung zu den Tocharern her.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Diese Zuordnung war aber von Anfang an umstritten. Etliche Grundlagen dieser Zuordnung wurden später widerlegt und eine Zuordnung dieser Sprachen zu den <a href="Wusun" title="Wusun">Wusun</a> vermutet.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Ab etwa 800 erlischt das bis dahin neben dem <a href="Altt%C3%BCrkische_Sprache" title="Alttürkische Sprache">altuigurischen</a> Schrifttum bestehende Schrifttum in tocharischer Sprache. Inwieweit es sich zu diesem Zeitpunkt noch um eine lebende Sprache gehandelt hat, ist ungeklärt.
</p><p>Das Tocharische ist eine <a href="Indogermanische_Sprachen" title="Indogermanische Sprachen">indogermanische Sprache</a> und am nächsten mit dem ebenfalls nur unvollständig überlieferten <a href="Hethitische_Sprache" title="Hethitische Sprache">Hethitisch</a> verwandt. Das Tocharische wird oft als altertümliche indogermanische Sprache angesehen, die sich nach dem <a href="Hethiter" title="Hethiter">Hethitischen</a> von der gemeinsamen Entwicklung der später ausdifferenzierten indogermanischen Sprachen gelöst habe.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Diese Annahme vernachlässigt jedoch die enormen Veränderungen durch die jeweiligen Sub- und Adstratsprachen. Die Einordnung nur nach dem Merkmal „Kentum-Sprache“ ist dagegen seit langem überholt.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Die_eteotocharische_Sprache">Die eteotocharische Sprache</h2></div>
<p>Eine Reihe kurzer Inschriften aus dem Zeitraum zwischen ca. 200 v. und 700 n. Chr. in Zentralasien in einem Gebiet, das heute von den Staaten Kasachstan, Usbekistan, Tadschikistan und dem Norden Afghanistans eingenommen wird, benutzt eine sonst nicht bekannte Schrift, die bislang als „<a href="Unbekannte_Kuschana-Schrift" class="mw-redirect" title="Unbekannte Kuschana-Schrift">unbekannte Kuschana-Schrift</a>“ (<i>Unknown Kushan Script</i>) bekannt wurde.<sup id="cite_ref-köln_10-0" class="reference"><a href="#cite_note-köln-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Diese Schrift wird auch in einer trilinguen Inschrift vom Dašt-i Nāwur und einer <a href="Bilingue" title="Bilingue">Bilingue</a> aus der Almosi-Schlucht im Nordwesten Tadschikistans verwendet.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Nachdem eine Forschungsgruppe an der Universität Köln erste Erfolge in der Entzifferung der Schrift erzielt hatte, wurde die Sprache dieser Inschriften, die als mitteliranische Sprache erkannt wurde, vorläufig als eteotocharische Sprache bezeichnet; für die Schrift wurde der Name (Issyk-)Kushan-Schrift vorgeschlagen.<sup id="cite_ref-köln_10-1" class="reference"><a href="#cite_note-köln-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Wer die Verwender dieser Sprache waren, seit alters ansässige Ethnien oder nomadische Eindringlinge wie die Tocharer, ist bislang nicht bekannt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Mumienfunde">Mumienfunde</h2></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Tarim-Mumien" title="Tarim-Mumien">Tarim-Mumien</a></i></div>


<p>Den „Tocharern“ als den Sprechern der tocharischen Sprachen werden auch Mumien von Menschen mit oft europidem Erscheinungsbild zugerechnet, die im Tarimbecken gefunden wurden.
</p><p>In der <a href="Xiaohe" title="Xiaohe">Ördek-Nekropole</a> und einigen weiteren Fundplätzen im nordöstlichen <a href="Tarimbecken" title="Tarimbecken">Tarimbecken</a> zwischen den Oasenstädten Turfan und Kucha wurden im trockenen, sandigen <a href="W%C3%BCste" title="Wüste">Wüstenklima</a> der <a href="Taklamakan" title="Taklamakan">Taklamakan</a> und der <a href="W%C3%BCste_Lop_Nor" title="Wüste Lop Nor">Wüste Lop Nor</a> <a href="Mumie" title="Mumie">mumifizierte</a> Leichname untersucht. Die älteren Mumien waren relativ groß (z.&nbsp;B. 1,76&nbsp;Meter) und mit westlichen Gesichtszügen und hellen Haarfarben, die jüngeren Mumien dagegen stärker ostasiatisch. Die reguläre Bestattung erfolgte in Grabkammern. Die Mumien datieren auf Zeiträume von 1800 bis 1200 v.&nbsp;Chr. und auf 200 v.&nbsp;Chr. bis 800 n.&nbsp;Chr.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Aufgrund der Lage der Nekropole werden sie den Bevölkerungen von Kucha und Turfan zugeordnet. Ihre Anthropologie und Textilwebtechnik lassen eine Zuwanderung aus dem Westen vermuten. Auch die durchgeführten Gen-Analysen stützen die Einordnung. Ob ethnische Beziehungen zu den Tocharern bestehen und welche Verbindungen zu indogermanischen Völkern überhaupt anzunehmen sind, ist strittig.
</p><p>Man vermutet, dass sich das kulturelle und sprachliche Profil dieser Bevölkerung im ausgehenden 1.&nbsp;Jahrtausend v.&nbsp;Chr. herausbildete, möglicherweise in Verbindung mit der <a href="Afanasevo-Kultur" class="mw-redirect" title="Afanasevo-Kultur">Afanasevo-Kultur</a> im <a href="Altai" title="Altai">Altaigebirge</a> und im Flusstal des <a href="Jenissei" title="Jenissei">Jenissei</a>. Von dort waren nach einer archäologisch untermauerten Hypothese eventuell Menschen der Afanasevo-Kultur im 2.&nbsp;Jahrtausend v.&nbsp;Chr. ins Tarimbecken gewandert.
</p><p>Einzelne Mumien weisen chirurgische Nähte auf, die mit Pferdehaar gemacht wurden. Weibliche Mumien hatten Beutel bei sich, die heilende Pflanzen enthielten, sowie ein kleines Messer, vermutlich um sie zu zerkleinern.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Elizabeth Wayland Barber: <i>The Mummies of Ürümchi.</i> W. W. Norton &amp; Company, New York NY u. a. 1999, ISBN 0-393-04521-8.
<ul><li>Kay Staniland: Rezension: <i>Cloth of ages. The Mummies Of Urumchi by Elizabeth Wayland Barber, Macmillan, $20, ISBN 0-333-73024-0.</i> In: <i><a href="New_Scientist" title="New Scientist">New Scientist</a>.</i> Nr. 2186, 15. Mai 1999, S. 46, (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.newscientist.com/article/mg16221865-500-cloth-of-ages/">online</a>).</li></ul></li>
<li><a href="Karl_Jettmar" title="Karl Jettmar">Karl Jettmar</a>: <i>Die Tocharer, ein Problem der ethnischen Anthropologie?</i> In: <i>Homo.</i> Band 47, Nr. 1/3, 1996, S. 34–42, <a href="Digital_Object_Identifier" title="Digital Object Identifier">doi</a>:<span class="uri-handle" style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://doi.org/10.11588/propylaeumdok.00002130">10.11588/propylaeumdok.00002130</a></span>.</li>
<li>Karl Jettmar: <i>Trockenmumien in Sinkiang und die Geschichte der Tocharer.</i> In: <i><a href="Antike_Welt" title="Antike Welt">Antike Welt</a>.</i> Band 29, Nr. 2, 1998, S. 135–142, <a href="JSTOR" title="JSTOR">JSTOR</a>:<a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.jstor.org/stable/44439618">44439618</a>.</li>
<li>Suzanne Kappeler: <i>Fabelwesen der Wüste. Antike Textilien aus Zentralasien in der Abegg-Stiftung.</i> In: <i><a href="Neue_Z%C3%BCrcher_Zeitung" title="Neue Zürcher Zeitung">Neue Zürcher Zeitung</a>.</i> Nr. 163, 17. Juli 2001, S. 53.</li>
<li>Bruni Kobbe: <i>Diese Superfrauen, die aus dem Osten kamen. Suche nach den legendären Amazonen – Mumien in China (…) legen eine heiße Spur.</i> In: <i><a href="Die_Weltwoche" title="Die Weltwoche">Die Weltwoche</a>.</i> Nr. 35, 27. August 1998.</li>
<li><a href="Wolfgang_Krause_(Sprachwissenschaftler)" title="Wolfgang Krause (Sprachwissenschaftler)">Wolfgang Krause</a>, <a href="Werner_Thomas_(Sprachwissenschaftler)" title="Werner Thomas (Sprachwissenschaftler)">Werner Thomas</a>: <i>Tocharisches Elementarbuch.</i> 2 Bände (Band 1: <i>Grammatik.</i> Band 2: <i>Texte und Glossar.</i>). Carl Winter Universitätsverlag, Heidelberg 1960–1964.</li>
<li>Victor H. Mair: <i>Frühe Europäer in Fernost. In der chinesischen Provinz Xingjiang wurden jahrtausendealte Mumien mit westlichem Aussehen entdeckt.</i> In: <i><a href="Geo_(Zeitschrift)" title="Geo (Zeitschrift)">Geo</a>.</i> Nr. 7, Juli 1994, S. 162–165.</li>
<li>Victor H. Mair (Hrsg.): <i>The Bronze Age and Early Iron Age Peoples of Eastern Central Asia.</i> 2 Bände. The Institute for the Study of Man u. a., Washington DC 1998, ISBN 0-941694-63-1.</li>
<li>Victor H. Mair: <i>The mummies of East Central Asia.</i> In: <i>Expedition.</i> Band 52, Nr. 3, 2010, S. 23–32, (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://penn.museum/documents/publications/expedition/PDFs/52-3/mair.pdf">Online</a> (PDF; 2,1&nbsp;MB)).</li>
<li><a href="James_Patrick_Mallory" title="James Patrick Mallory">James P. Mallory</a>: <i>Bronze Age Languages of the Tarim Basin.</i> In: <i>Expedition.</i> Band 52, Nr. 2, 2010, S. 44–53, (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://penn.museum/documents/publications/expedition/PDFs/52-3/mallory.pdf">Online</a> (PDF; 1,9&nbsp;MB)).</li>
<li>James P. Mallory, Victor H. Mair: <i>The Tarim Mummies. Ancient China and the Mystery of the earliest Peoples from the West.</i> Thames &amp; Hudson, London 2000, ISBN 0-500-05101-1.</li>
<li>Michael Zink: <i>Der Mumien-Beweis. Europäer herrschten im alten China.</i> In: <i><a href="Bild_der_Wissenschaft" title="Bild der Wissenschaft">Bild der Wissenschaft</a>.</i> Nr. 9, 1999, S. 40–44.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.zeit.de/2010/43/Mumienforschung-China">ZEIT Online: Mumienforschung in China</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://maximus101.livejournal.com/26356.html?thread=1015028">Bilder der Mumien</a>, detailreich und hohe Qualität (Text russisch)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.meshrep.com/PicOfDay/mummies/mummies.htm">Bilder der Mumien</a> (Text englisch)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Belege">Belege</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Gyula_Moravcsik" title="Gyula Moravcsik">Gyula Moravcsik</a>: <i>Byzantinoturcica.</i> Band 2: <i>Sprachreste der Türkvölker in den byzantinischen Quellen</i> (<i>Magyar-görög tanulmányok – Ungroellēnikai meletai</i> Band 21), Királyi Magyar Pázmány Péter Tudományegyetemi Görög Filológiai Intézet, Budapest 1943, S. 276.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Klaudios Ptolemaios: <i>Handbuch der Geographie.</i> Band 2: <i>Buch 5–8 und Indices.</i> Griechisch – deutsch. Herausgegeben von <a href="Alfred_St%C3%BCckelberger" title="Alfred Stückelberger">Alfred Stückelberger</a> und <a href="Gerd_Gra%C3%9Fhoff" title="Gerd Graßhoff">Gerd Graßhoff</a>. Schwabe, Basel 2006, ISBN 3-7965-2148-7, S. 649.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">James P. Mallory: <i>The Problem of Tocharian Origins: An Archaeological Perspective</i> (= <i>Sino-Platonic Papers.</i> Nr. 259). University of Pennsylvania – Department of Asian Languages and Civilizations, Philadelphia PA 2015, Zusammenfassung S. 46–52, (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://sino-platonic.org/complete/spp259_tocharian_origins.pdf">Digitalisat</a>).</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Friedrich_Wilhelm_Karl_M%C3%BCller" title="Friedrich Wilhelm Karl Müller">Friedrich W. K. Müller</a>: <i>Beitrag zur genaueren Bestimmung der unbekannten Sprachen Mittelasiens.</i> In: <i>Sitzungsberichte der königlich preussischen Akademie der Wissenschaften.</i> Halbband 2, 1907, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://archive.org/details/sitzungsberichte1907deut/page/958/mode/2up">S. 958–961</a>; ihm folgend <a href="Emil_Sieg" title="Emil Sieg">Emil Sieg</a>, <a href="Wilhelm_Siegling" title="Wilhelm Siegling">Wilhelm Siegling</a>: <i>Tocharisch, die Sprache der Indoskythen. Vorläufige Bemerkungen über eine bisher unbekannte indogermanische Literatursprache.</i> In: <i>Sitzungsberichte der königlich preussischen Akademie der Wissenschaften.</i> Halbband 2, 1908, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://archive.org/details/sitzungsberichte1908deut/page/914/mode/2up">S. 915–934</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Walter_Bruno_Henning" title="Walter Bruno Henning">Walter B. Henning</a>: <i>The Argi and the “Tokharians”.</i> In: <i>Bulletin of the School of Oriental Studies.</i> Band 9, Nr. 3, 1938, S. 545–571, <a href="Digital_Object_Identifier" title="Digital Object Identifier">doi</a>:<span class="uri-handle" style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://doi.org/10.1017/S0041977X0007837X">10.1017/S0041977X0007837X</a></span>; und derselbe: <i>The Name of the “Tokharian” Language.</i> In: <i>Asia Major.</i> New Series Band 1, Teil 2, 1949, S. 158–162, (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://www2.ihp.sinica.edu.tw/file/1346kKwAwXq.pdf">Digitalisat</a>).</span>
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<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">James P. Mallory, Victor H. Mair: <i>The Tarim Mummies. Ancient China and the Mystery of the Earliest Peoples from the West.</i> 2000.</span>
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</ol>
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